Totale Systemüberlastung bei den Igel-Euro-Wings: Warum Dr.Globalharry mit Zahnstochern auf dem Asphalt stand, die Testkapsel im Orkan all ihr Herbstlaub verlor, kurzzeitig die Displays an Bord starben und Cheftesterin Edda Stachel die absolute Raum-Zeit-Glättung erlebte.
VON UNSERER EXTREM GESTRAFFTEN CHEF-TESTERIN EDDA STACHEL
Frankfurt-Hahn
Es ist noch gar nicht lange her, da schockierte die Igel-Euro-Wings AG die Modewelt mit dem berüchtigten „Rolling Make-Up“ von der Jana Cosmetics AG.Es ging als das „Beton-Make-Up“ in die Geschichte ein. Die Idee war damals eigentlich clever: Man wollte die brutale Fliehkraft beim Start nutzen, um das Make-up aufzutragen. Das Ergebnis war allerdings ein Gesichtspanzer, der die Haut bei einfacher Schallgeschwindigkeit derart zubetonierte, dass verzweifelte Passagiere feststellen mussten: Das Zeug hält bombenfest.
Wer nun dachte, die Kosmetik-Schmiede würde sich zurückziehen, irrt gewaltig. Jana Cosmetics haut direkt die nächsten drei Knaller raus! Die neue Devise lautet: Kein Beton mehr bei Mach 1, diesmal nutzen wir die Fliehkraft richtig als virtuellen Schönheitschirurg!
Das logistische Bau-Wunder: Mit Laubboostern in den totalen System-Blackout
Es gab vor dem Test allerdings ein winziges, rein physikalisches Problem: Die Kapseln der Igel-Euro-Wings flogen schlichtweg zu zahm für ein echtes High-Tech-Treatment. Normales 1G (die ganz langweilige Erdschwerkraft für Fußgänger) hatte die Airline natürlich schon serienmäßig an Bord. Aber für den evolutionären Straffungseffekt der neuen Prototypen reichte das hinten und vorne nicht: 2G, 3G und 4G mussten erst schnell gebaut werden!
Die Bauarbeiter schufteten wie die Wahnsinnigen, um die Fliehkraft-Schikanen nachts im Eiltempo aus dem Asphalt zu stampfen. Doch kurz vor dem Start der nächste Schock: Für das finale Finish fehlte immer noch der letzte Kick.
In einer beispiellosen Nacht-und-Nebel-Aktion bewiesen die Mitarbeiter echten Erfindergeist: Sie plünderten den gewerblichen Fuhrpark des Bodenpersonals und schweißten kurzerhand gigantische Laubbooster (modifizierte Industrie-Laubbläser der Extraklasse) an meine Testkapsel! Die Konstruktion war so genial und die Arbeit der Jungs so verdammt gut, dass die Kapsel beim Zünden völlig über das Ziel hinausschoss – wir haben fast 5G erreicht! Es entstand ein derart infernalischer, kosmetischer Hurrikan, dass die Kapsel unterwegs fast alle Blätter verlor, die sich das Bodenpersonal beim herbstlichen Turbinentest auf der Startbahn eingefangen hatte.
Durch die enorme statische Aufladung der Laubbläser kam es im Cockpit sogar zu einer elektromagnetischen Kernschmelze: Für kurze Zeit ging kein einziges Display an Bord mehr an! Ein fast nacktes, metallisches Geschoss im totalen Instrumenten-Blindflug – aber Hauptsache, der Teint sitzt!
Augenzeugen berichteten von dramatischen Szenen nach dem Bremsvorgang: Airline-Chef Dr. Globalharry stand mit einem Zahnstocher bewaffnet auf dem kochenden Asphalt, um meine Augenlider, die sich unter der Fast-5G-Laubbläser-Wucht komplett über meine Ohren gestülpt hatten, mühsam wieder an Ort und Stelle zu hebeln.
Da meine Redaktionskollegen beim Wort „Laubbooster-Testkapsel ohne Displays“ schlagartig das Gebäude verließen, saß natürlich ich in der fensterlosen Stahlröhre. Hier ist mein Bericht aus der Fast-5G-Zone:
Die drei neuen G-Force-Prototypen im Härtetest:
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ShockLift™ – Das mechanische Facelift beim Start In der Kapsel knackten wir dank der Laubbooster die 4,8G-Marke. Die Fliehkraft drückte mich mit der Wucht eines herannahenden Güterzugs in den Sitz. In dem Moment verabschiedete sich mein gesamtes Gewebe nach hinten. Ein Doppelkinn? Anatomisch unmöglich – es klebt flach am Halswirbel. Meine Wangenknochen fühlten sich sofort an wie aus Titan gemeißelt. Das eingebaute Kapsel-Selfie wirkte völlig ohne Filter wie frisch retuschiert, weil die Haut so stramm gezogen war, dass ich die Augen erst nach Dr. Globalharrys Zahnstocher-Einsatz wieder zubekam.
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Cryo-Calm Foundation™ – Die Anti-Panik-Kühlmaske Als die Kapsel bei Fast-5G vibrierte wie ein Presslufthammer, die Displays schwarz wurden und mein Puls auf flammende 185 Schläge explodierte, aktivierte sich die Foundation. Ein ultradünner Kryo-Film legte sich über mein Gesicht und senkte die Hauttemperatur um exakt 3°C. Während ich innerlich schreiend mein Testament verfasste, signalisierung meine Hautoberfläche arktische Tiefenentspannung. Kein Angstschweiß, kein Glänzen. Man sieht einfach nicht mehr aus wie nach dem alten Beton-Schleudergang, sondern wie eine tiefgekühlte Eisprinzessin.
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After-Shock Glow Serum™ – Strahlkraft nach der Landung Die Kapsel steht, die Laubbläser rauchen aus, die Displays flackern langsam wieder hoch. Sobald mein Puls unter die 120er-Marke fiel, wurden die unter Fast-5G schockstarr verhärteten Pigmente reaktiviert. Beim Blick in den Kapsel-Spiegel die Sensation: Ich stieg nicht aus der Luke – ich schwebte heraus wie ein internationales Topmodel auf dem Pariser Laufsteg. Der perfekte Luxus-Glow für das triumphale Gate-Selfie!
Das große Bord-Casting: Die Passagiere stimmen ab! Jetzt steht die Igel-Euro-Wings AG vor der großen Frage: Kommen wirklich alle drei Produkte fest in den Linienflugbetrieb? Das entscheidet diesmal nicht der Chef mit dem Zahnstocher, sondern die Fluggäste! Weil das Betreiben der Laubbooster-Flotte unter Fast-5G-Bedingungen das Budget sprengt, gibt es eine große Passagier-Abstimmung via Bord-App (sofern die Bildschirme wieder funktionieren).
Sollte die Wahlbeteiligung hoch genug sein, fliegen am Ende tatsächlich alle drei Produkte als kombiniertes "G-Force-Survival-Kit" auf jedem Flug mit!
Das geniale Fazit: Kostenlose Werbung im Minutentakt Egal wie das Voting ausgeht: Jana Cosmetics hat die Scharte des alten Beton-Make-Ups bravourös ausgewetzt. Weil die Passagiere dank der Fast-5G-Kur nach der Landung so unverschämt gut aussehen und stolz ihre Gate-Selfies posten, regnet es kostenlose Werbung am laufenden Band für die Airline und die Kosmetik AG.
Zücken Sie also beim nächsten Fast-5G-Flug das Smartphone (falls es Saft hat) und stimmen Sie ab! Ich suche derweil nach meinen Augenbrauen, die kleben noch irgendwo an einem der Laubbläser. Guten Flug!
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